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Altes Land

 

ZWEI FRAUEN, EIN ALTES HAUS UND EINE ART VON FAMILIE

 

Seit mehr als sechzig Jahren lebt Vera Eckhoff im Alten Land, ein Flüchtlingskind aus Ostpreußen, das niemals richtig angekommen ist. Ihr Leben lang hat sie sich fremd gefühlt im Dorf. Bis eines Tages wieder zwei Flüchtlinge vor der Tür stehen: Veras Nichte Anne mit ihrem kleinen Sohn Leon. Anne ist aus dem nahen Hamburg-Ottensen geflohen, wo ehrgeizige Vollwert-Eltern ihre Kinder wie Preispokale durch die Straßen tragen. Und wo ihr Mann eine Andere liebt.

Dieses Buch habe ich schon eine ganze Weile durchgelesen und mich sehr schwer getan, darüber zu schreiben. Das Lesen war leider auch schon sehr anstrengend. Und viel mehr gibt es gar nicht zu sagen. Das Plattdeutsch ab und an: kein Problem! Die Geschichte an sich: Schön. Die Schreibweise: Schwierig. Die Autorin, Dörte Hansen, hat es leider nicht geschafft, mich abzuholen. So wirklich beschreiben kann ich es gar nicht, warum ich nicht eintauchen konnte. Der Strom der Geschichte wurde immer mal wieder unterbrochen von Zwischeninformationen, die völlig unwichtig waren und somit wurde die Konzentration beim Lesen gestört. Dazu kamen Beschreibungen, Vergleiche, die umständlich formuliert wurden. Irgendwie war es mir nicht möglich, entspannt zu lesen und dem Verlauf zu folgen. Es ging so weit, dass ich die Namen der Charaktere nicht behielt, bzw. mir nicht merken konnte, wer wer war. Das habe ich so noch nicht erlebt…

Ich habe leider im Bekanntenkreis noch keine Kritik gehört, kann also nicht sagen, ob es nun an mir lag, oder ob auch andere Probleme damit hatten.

Trotzdem kann ich aus diesen Gründen das Buch nicht empfehlen und gebe zwei von fünf Sternen…

⭐️⭐️

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