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Zerbrochen – Michael Tsokos

 

Es ist ein glutheißer Sommer. Berlin steht im Bann des psychopathischen „Darkroom-Killers“, die BKA-Einheit „Extremdelikte“ ermittelt unter Hochdruck.

Dr. Fred Abel ist es dennoch kalt bis auf die Knochen. Denn seine Kinder, auf Besuch in der Hauptstadt, sind spurlos verschwunden – am helllichten Tag aus einem Café entführt. Für Abel steht plötzlich alles auf dem Spiel: Zu viele seiner Gegner, nicht zuletzt der Darkroom-Killer, haben noch eine Rechnung mit ihm offen.

 

‚Das hört sich nach nem Mega-Thriller an‘ dachte ich, als ich den Klappentext las!

„HOCHSPANNUNG!“ titelte die Presse.

„Gänsehaut von der ersten bis zur letzten Seite!“

„Nichts für schwache Nerven!“

Das letzte Buch der dreiteiligen Reihe hat mich trotzdem nicht gefesselt. Was ich sehr schade finde. Ich muss aber auch sagen, den ersten Teil – Zerschunden – habe ich nicht gelesen, den zweiten Teil – Zersetzt – fand ich ganz gut, aber auch nicht so spannend, dass ich das Buch nicht mehr weglegen konnte… Manchmal ist das glaub ich einfach so. Entweder eine Geschichte kickt Dich, oder eben nicht.

Diese ganze Story in Teil zwei, die irgendwo in Rußland spielt, hat mich irgendwann nur noch genervt und auch nicht mehr interessiert.

Ähnlich ging es mir nun bei Zerbrochen. Das Thema klingt spannend, aber Tsokos schaffte es nicht, den Spannungsbogen zu halten. Die Rußland-Story ging weiter, der Leser wurde etwas in die Irre geführt, vermeintlich alles richtig gemacht. Aber es war mir ab der Hälfte des Buches richtiggehend egal, ob die Kinder gefunden werden oder nicht, bzw. wer der Entführer ist… Trotzdem möchte ich nun niemandem ausreden, das Buch zu lesen. Sagen wir so: Wenn Ihr 1 und 2 toll fandet, lest es ruhig. Wenn nicht, lasst es. Ich persönlich mache erstmal eine Tsokos-Pause.

 

2 von 5 Sternen ⭐️⭐️

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